BSF - der Verein

Die Geschichte der BSF Hamborn 07 e. V. topfit ist voller Neuformierungen und Zusammenschlüsse, die sich durch hohe Anpassungsleistung und vorausschauende Vereinsgestaltung bis heute erfolgreich durchgesetzt hat.

1922

Wird der Verein als Box-Abteilung des Gesamtvereins Hamborn 07 gegründet,

1925

die Box-Abteilung löst sich  vom Gesamtverein Hamborn 07. Um der gestiegenen Box-Sport-Nachfrage in einem erweiterten Rahmen begegnen zu können wurde unter dem neuen Namen „Sportsmann Hamborn“ das Sportkonzept weiterhin erfolgreich fortgeführt, 

1938  

die erste Vereinigung. Die Boxer von Sportsmann Hamborn schlossen sich mit den Boxern von Astoria Beeck zusammen,

1945

unsere Geschichte setzt nach dem 2. Weltkrieg wieder ein. Die treuen Boxanhänger formierten sich unter dem Namen „Sportfreunde Hamborn“ und ließen das vertraute Altbewährte wieder auferstehen.

1956  

erneuter Anschluss an den Großverein Hamborn 07.  Zusammen mit den im Großverein verbliebenen Boxern wurde die Abteilung Box-Sportfreunde Hamborn 07 gegründet und eine sehr erfolgreiche Boxsportentwicklung eingeleitet,

1978

begann der entscheidende Wandel in der Konzeptgestaltung der Box-Abteilung.

Mit auschlaggebend war der Beginn, als die Fitnessbewegung eine neu aufkommende Sturm- und Drangphase erlebte.

Das bis dahin einseitige Sportangebot (Boxsport) wurde umgestellt, und die verkrustete Vereinsstruktur aufgebrochen. Frei nach dem Motto: „Weg vom Leistungssport, hin zum Breitensport“ entwickelte man ein Konzept, das auf das sich wandelnde Freizeitverhalten und auf die Einbindung von Jung und Alt ausgerichtet war,  

1980

Übernahme der, von der Stadt Duisburg zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten in der ehemaligen Gaststätte im Schwelgern- Stadion Hamborn. Mit großen Engagement wurden die Räume der abgewirtschafteten Gaststätte zu einem Box- und Fitnesszentrum umgebaut und eingerichtet,  

1983

erneute Umstellung und Erweiterung des Sportangebotes. Unter Beachtung neuster wissenschaftlicher Untersuchungsergebnisse über die Auswirkung der Fitnesswelle statt. Das neue Konzept wurde dem Motto untergeordnet: „Weg vom gesundheitsschädigenden Schönheitsgetrimme und hin zum individuell angepassten, wohldosierten Fitnesstraining,

1987 

Erweiterung des Sportangebots mit dem Ziel erweitert: „Sport auch als eine präventiv-medizinische Möglichkeit im Rahmen kontrollierter Belastungen zu nutzen und zu vermitteln“.

Für die Umsetzung dieses Konzepts konnte die Unterstützung  der Leitung der orthopädischen Klinik im St. Johannes Hospital, in Person des Herrn Prof. Dr. med. Frhr. von Adrian-Werbung  gewonnen werden.

Das Ergebnis dieser kooperativen Zusammenarbeit zeigte sich in der zusätzlichen Einrichtung von Kursen mit Wirbelsäulengymnastik, Rückenschulen und einer begrenzten Rehabilitation. Darüber hinaus wurde das erworbene Wissen im Vordergrund der Trainingsarbeit gestellt,

1992

Auflösung des Gesamtvereins Hamborn 07.

 Als mitgliederstärkste Abteilung wurde der Box- Abteilung die Liquidierung bzw. Auflösung des Großvereins übertragen. Alle Abteilungen wurden als gemeinnützige Körperschaften verselbstständigt. Seit dem werden die Box-Sportfreunde als eigenständiger, gemeinnütziger Verein im Vereinsregister unter dem Namen BSF-Hamborn 07 e. V. geführt,

1993

Aufgabe des Sportbetriebs im Schwelgern-Stadion Hamborn. Mit Hinweis auf bestehenden Eigenbedarf zur Einrichtung eines Kulturzentrums hatte die Stadt Duisburg den Nutzungsvertrag aufgekündigt. Bei der Suche nach einer angemessenen Alternative, konnte den Sportlern im Rahmen des Abschlusses eines Mietvertrags mit den Betreibern der Tennishallenanlage an der Westerwaldstraße, eine Sportnutzungsfläche mit einer Größe von 1.600 qm zur Verfügung gestellt werden. In diesem Zusammenhang wurd der Sportbetrieb zentralisiert und die Nutzungsrechte für die Turnhallen in Duisburg-Hamborn aufgegeben,

1995

Erweiterung der Sportnutzungsfläche in der Tennishallenanlage an der Westerwaldstraße auf 2.400 qm.  Die ständige Anpassung des Sport-und Freizeitangebots an die Bedürfnisse und Erwartungshaltung der sportinteressierten Öffentlichkeit führten zu einem steigenden Mitgliederzuwachs, dem das bisherige Raumangebot nicht mehr gerecht wurde,

1999

Genehmigung für den Bau einer eigenen Sporthallenanlage.

Um dem weiter steigenden Mitgliederzuwachs gerecht zu werden, wurde der Bau einer eigenen Sporthallenanlage beschlossen. In Abstimmung mit der Stadt Duisburg konnte das dazu erforderliche Grundstück durch den käuflichen Erwerb eines Anteils aus dem Erbpachtrechtsvertrag der Tennishallenbetreiber erworben werden. Gleichzeitig wurde die Baugenehmigung erteilt,

Erweiterung des Vereinsnamens.

Im Rahmen eines Mitgliederbeschlusses wurde der Verein unter dem Namen: „ BSF Hamborn 07 e. V. topfit“ ins Vereinsregister eingetragen,

2000 

Entzug der Baugenehmigung durch die Stadt Duisburg.

Seitens der Tenninshallenbetreiber wurde unterstützend durch die Stadt Duisburg gefordert, unseren geplanten Sporthallenneubau mit der Tennishallenanlage baulich zu verbinden und weiterhin das mietvertragliche Verhältnis aufrechtzuhalten. Darüber sollte der Verein die, durch einen Anbau erforderlich werdende Zustimming zur Grenzbebauung von den Tennishallenbetreiber käuflich zu erwerben. Auf Grund der ablehnenden Haltung seitens der Verantwortlichen des Vereins, wurde die Baugenehmigung entzogen, 

2003

käuflicher Erwerb der Tennishallenanlage.

Mit Hinweis auf finanzielle Schwierigkeiten seitens der Tennishallenbetreiber unterbreitete die Stadt Duisburg dem Verein die Möglichkeit eines käuflichen Erwerbs der gesamten Tennishallenanlange. In Abwägung alternativer Möglichkeiten für ein zeitgemäßes Raumangebot, hatten die Verantwortliche des Vereins sich für den Kauf der Tennishallenanlage entschieden. Für 1.911,483 € wurde die Tennishallenanlage mit dem dazugehörigen Erbbaurechtrechtsvertrag erworben,

2004   

Umbau der Tennishallenanlage zu einer zukunftsorientierten Sportanlage unter Aufrechterhaltung des gesamten Sportbetriebs,

2008

Abschluss der Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen im Innenbereich.

 Die gegenwärtige Modernisierung der gesamten Sporthallenanlage inklusive des Außenbereichs wird etwa 2015/2016 mit einem finanziellen Aufwand in Höhe von ca. 2.700.000 € abgeschlossen sein.